The shape of things to come

Eine Freundin von mir besitzt ein Eingabegerät, dass ich gerne hätte: einen großen LCD-Monitor, der gleichzeitig auch ein druck sensitiver Touchscreen ist. Gut, als professionelle Fotografin kann sie das Ding brauchen, für mich als ambitionierten Amateur ist das nur ein weiteres Gadget auf der “Haben-Will”-Liste. Dennoch bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich das wirklich noch haben will, nachdem ich das Video hier gesehen habe.

http://link.brightcove.com/services/link/bcpid271543545/bctid422563006

Als Mr. Jobs die Interpretation des Mobiltelefons durch Apple vorgestellt hatte, war mir schlagartig klar, dass das Zeitalter der Stifte für Grafiktabletts gerade zu Ende geht. Die Multi-Touch-Technik ist einfach viel zu gut, um so etwas mit zwei Fingern auf einem 10cm-Bildschirm versauern zu lassen. Das ersetzt zwar nicht die gute alte Tastatur für die längere Texteingabe, aber stellen Sie sich das folgende Büro vor:
eine Wand mit zwei 30″ Bildschirmen, davor eine schmale Ablage für eine Tastatur und schon steht man ergonomisch günstig, statt verkrümmt zu sitzen, steuert das GUI über solche Gesten und Spracheingabe. Die Tastatur wird zum Mails lesen, browsen und Bilder sortieren nicht mehr benötigt. Ich habe mir gerade vorgestellt, wie sich Bilder mit dieser Eingabetechnik bearbeiten lassen: Monika, ich glaube, Du darfst Deinen Touchscreen behalten. ;-)

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